"Ousa collective - intersectional feminism illustration workshop" am 13.08.2022, 14:00 - 17:00 Uhr in der Schoko

Illustration als Akt für mehr Empowerment, Repräsentation und Teilhabe.

Mit Hilfe von Kreativitätstechniken und dem Medium der Illustration stärken wir das Zugehörigkeits-gefühl der Teilnehmer*innen untereinander in einem diskriminierungsfreien Raum. Hier können sich die Teilnehmer*innen begegnen und austauschen. In kreativen Aktionen werden sie ermutigt, ihre Erfahrungen und Lebensrealitäten kreativ zu verhandeln, um ggfs. gemeinsam neue, selbstermächtigende Narrativen zu schaffen.

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Es werden keine Vorkenntnisse benötigt!

Flyer

Website - https://ousa.info/startseite-de/

Instagram - https://instagram.com/ousa.collective?igshid=YmMyMTA2M2Y=

26.07.22 Artistic initiative where to explore sensitive activities and feministic normativity - by Zaira Pampin // CANCELED!!!

Aufgrund einer plötzlichen Erkrankung der Referentin muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden. Wir werden einen neuen Termin finden und halten euch auf dem Laufenden. Wir bitten um Verständnis und hoffen ihr könnt es auch zu dem neuen Termin schaffen!

Ganz Liebe Grüße

eure Schoko :)

 

Due to a sudden illness of the speaker, this event unfortunately has to be canceled. We will find a new date and keep you informed. We ask for your understanding and hope you can make it to the new date!

Best regards

your Schoko :)

Repair-Café für FLINTA*: Nächster Termin am 20.08, 11-13 Uhr

Screenshot 2022 05 02 101434Gemeinsam reparieren wir kaputte Fahrräder und Kleidung mit Hilfe von Expert*innen.

Für Kaffee, Tee und Kuchen zur Stärkung ist natürlich auch gesorgt.


Bitte meldet euch an! Was soll repariert werden? Werkzeug ist vorhanden, Austauschmaterialien wie Fahrradschläuche und Flicken müsst ihr mitbringen.

 

Anmeldung und Termine unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Flyer

 

Work in Progress – Eine Positionierung des Frauenzentrums Schokofabrik e.V.

1. Erklärung 

Seit 40 Jahren bietet die Schokofabrik Raum für feministische Selbstorganisation und Hilfe zur Selbsthilfe. Diesen Raum mitten in Kreuzberg haben sich Frauen und Lesben der autonomen Frauenbewegung, Schwarze und migrantisierte Frauen unterschiedlichen Alters erkämpft und mit Leben gefüllt.

Als Vorstand und Mitarbeitende der Schokofabrik e.V. setzen wir uns seit einigen Jahren kritisch mit den weißen und cis-normativen Machtstrukturen innerhalb des Vereins auseinander. Uns ist klar, dass wir die Strukturen im Haus ändern müssen, wenn wir den Anspruch eines Feminismus verfolgen, der für eine Gesellschaft ohne patriarchale Unterdrückung kämpft. Ein Feminismus etwa, der mehrfach marginalisierte Menschen aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität ausschließt, spielt dem Patriarchat in die Hände. Schwarze, migrantisierte und geflüchtete trans*, inter*, nichtbinäre und agender Menschen und Frauen sind in besonderer Weise, teils mehrfach, von Sexismus, von Armut, Rassismus und anderen Diskriminierungen betroffen. 

Wir wollen ein solidarisches Haus sein. Wir wollen uns für die soziale Gleichheit und den Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe und Selbstbestimmung aller marginalisierter Geschlechter einsetzen. Wir wollen dabei die unterschiedlichen Kämpfe von Frauen, Mädchen, Lesben, trans*, inter*, nichtbinären und agender Menschen anerkennen und sichtbar machen.

Nicht zuletzt wollen wir Sichtbarkeit und Sicherheit für unsere Schwarzen, nichtweißen, migrantisierten und geflüchteten Besucher*innen und Kolleg*innen, für unsere trans*, inter*, nichtbinären, genderqueeren und agender Besucher*innen und unsere Kolleg*innen. Denn sie sind längst da in allen Bereichen der Schokofabrik und ihrer unermüdlichen Initiative ist unser Öffnungsprozess zu verdanken.

Unerfüllten Kinderwunsch betrauern und integrieren –  neue Selbsthilfegruppe im Frauenzentrum Schokofabrik

vorraussichtlich ab Oktober 2022

Ein nicht erfüllter Kinderwunsch durchkreuzt und zerschlägt in all seiner Endlichkeit unsere Lebenspläne. In unserer  Gegenwart, in der scheinbar alles erreicht werden kann, wird diese Tatsache als nicht zu füllende Lücke in den eigene Lebensplänen erfahren: eine jähe Beschneidung, die als Wut, Scham und Neid empfunden werden kann.
Kein Kind bekommen zu können, kann die unterschiedlichsten Ursachen haben: die fehlenden geeigneten Lebensumstände, psychische/körperliche/gesundheitliche Hindernisse, fehlende finanzielle Möglichkeiten für Reproduktionsmedizin oder auch persönliche Gründe (seien sie ethischer oder politischer Art) diese nicht nutzen zu wollen, möglicherweise die passende Partner:in (auch jenseits von heteronormativen Vorstellungen), dafür nicht gefunden zu haben, u.v.m.. Das kann lebenslänglich vieles auslösen, sei uns das bewusst oder nicht: zum einen Emotionen wie Scham oder Schuld, keine Mutter/kein Vater/kein Elternteil werden zu können, ein belasteter Umgang mit Freund:innen, die Kinder/Enkelkinder bekommen, Herausforderungen in einer neuen Liebesbeziehung mit Partner:in mit Kindern.

Leseempfehlung: Jayrôme C. Robinet "Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund"

In seinem 2019 erschienen Buch Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund berichtet Jarôme C. Robinet von seinem Leben und wie radikal sich dieses verändert hat, seit er von der Gesellschaft als Mann wahrgenommen wird.

Jarôme wurde 1977 in Nordfrankreich geboren, zog als junger Mensch nach Berlin und begann dort seine Transition. In dem knapp über 200 Seiten langen Buch berichtet er über Erinnerungen und Erlebnisse, welche sein Leben bisher geprägt haben.
Das Buch eröffnet Jarôme mit einer Erfahrung aus seiner Kindheit, als er mit 16 von einem 10-Meter-Turm im Freibad springen wollte. An diese Aufregung von damals fühlt er sich zurückerinnert, kurz bevor er das erste Mal die Männerumkleide in einem Fitnessstudio benutzt. Im Verlauf des Buches wechselt Jarôme häufig zwischen Episoden aus seiner Vergangenheit und der Gegenwart und berichtet gleichermaßen von Erfolgserlebnissen, wie seiner ersten Testosteron Spritze, als auch von bürokratischen Hürden und diskriminierenden Vorfällen in seinem Alltag.